Agility – ist eine Hundesportart aus England die dem Pferdespringsport angelehnt ist und immer mehr an Popularität auch in Deutschland gewonnen hat. Es werden jedes Jahr in einem anderen Land Weltmeisterschaften ausgetragen bei der inzwischen 25 Nationen teilnehmen.

Beim Agility gibt es einen Parcours, bestehend aus Hürden, Weitsprunghindernis, Wippe, Laufsteg, Wand, verschiedene Tunnel, Mauer und Slalom, der bei jedem Lauf in einem Turnier anders aufgestellt wird.

Dieser Parcours ist in einer vorgegebenen Reihenfolge fehlerfrei nach Zeit zu bewältigen. Dabei wird der Hund ohne Leine und Halsband durch Kommandos unterstützt durch Körpersprache geführt und darf nicht berührt werden.

Für mich gilt:

„Agility ist Fun“

Wenn das Wohl der Hunde im Vordergrund steht

Agility ist kein Kinderspielplatz für Hunde

Für mich bedeutet Agility zielgerichtete Ausbildung bei der sich die Hunde wohlfühlen sollen und einige Ihrer natürlichen Triebbereiche ausleben können.

Einzige Vorraussetzung, für Agility

- Der Hund muss physisch gesund sein, gesund ernährt werden,
  schlank und gut bemuskelt sein.

Mein Training gestalte ich stets zielgerichtet und dosiert, um Überlastung durch viele Sprünge, Kontaktzonen- und Slalomtraining zu vermeiden. Denn die Gelenke der Hunde werden stark beansprucht.
 
Ich möchte aber noch sehr lange Freude an meine beiden Briardmädels und der Arbeit mit ihnen haben. Das gelingt mir nur, wenn es ihnen gut geht und sie top fit sind.

Ich freue mich riesig, wenn mir ein guter Lauf gelungen ist, weil das Timing gestimmt hat, ich gut geführt habe und mich dadurch mein Hund verstanden hat. Dabei spielt es für mich keine Rolle ob wir in der Prüfung oder im Training als ein gutes und harmonisches Team gelaufen sind. Es ist mir schon einige Male gelungen.
 
Ich finde es faszinierend, die aufmerksamen Hundeaugen bei der Arbeit zu sehen. VideoClip 334 kB

Leider heißt es in der Prüfung für mich und Bonaly oft Sekt oder Selter. Es ist nicht so leicht einen schnellen Hund im Agility zu führen. Und daher - öfter Selter, aber ich war Bonaly noch nie böse, wenn sie auch meinen Führungsfehler ernst nahm.
 
 

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